Im Schatten der Sonne
 

ein film von britt abrecht & hannah jasna hess

Im Schatten der Sonne

 
 
 
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- Euer Filmteam

Grußwort von Berlinale Direktor Dieter Kosslick

Ein wundervolles Grußwort von Berlinale Direktor Dieter Kosslick zur Premiere unseres Spielfilms "Im Schatten der Sonne", die am 8. Juni 2018 im Kommunalen Kino Pforzheim stattfand. Der gebürtige Pforzheimer leitet seit dem Jahr 2000 die Internationalen Filmfestspiele Berlin, konnte zur Premiere des in Pforzheim und Umgebung gedrehten Films jedoch leider nicht in die Goldstadt reisen. Den roten Teppich hat er zwar verpasst - desto größer war die Freude über einen humorvollen Gruß aus Berlin, der am Tag vor der Premiere in Pforzheim eintraf und den feierlichen Abend einleitete.

Ein herzliches Dankeschön geht an Dieter Kosslick und sein Team nach Berlin, die unseren Abend bereichert haben!

Zum Film

"Im Schatten der Sonne" ist ein independent Coming-of-Age Spielfilm. Sophie, eine junge Tänzerin, muss nach einem schweren Autounfall, der für sie im Rollstuhl endet, ihr Leben neu ausrichten und all ihre bisherigen Träume und Ziele in Frage stellen. Eine lange Reise der Selbstfindung beginnt, die viele schöne Momente und neue Bekanntschaften hervorbringt. Es gelingt Sophie trotz Planänderungen, ihre Lebensfreude zurückzugewinnen und wieder fest an das Leben zu glauben.

Länge: 92 min
Drehort: Pforzheim
Status: Kinoverwertung


News

Botschaft vom Berlinale-Direktor zur Premiere von „Im Schatten der Sonne“ im KoKi

Ein außergewöhnlicher Film und eine ganz besondere Premiere: Selbst Berlinale-Direktor Dieter Kosslick ließ es sich nicht nehmen, zur ersten öffentlichen Vorführung des Independent-Films „Im Schatten der Sonne“ eine Video-Grußbotschaft ins vollbesetzte Kommunale Kino zu senden. 

Hirn und Herz des 90-minütige Spielfilms sind Britt Abrecht (Regie) und Hannah Jasna Hess (Hauptrolle „Sophie“) – Idee und Initiative, Drehbuch und die gelungene Verwirklichung des anspruchsvollen Projekts haben sie in einer gemeinsamen Energieleistung geschultert, nachdem beide bei vorangegangenen kleineren Produktionen rasch erkannt hatten, wie gut sie sich gegenseitig ergänzen können. Ihnen standen bei „Im Schatten der Sonne“ Freunde, Verwandte und eine gut zwei Dutzend Mitglieder zählende Film-Crew zur Seite, die bereit war, sich zwischen Juli und August 2017 der Herausforderung eines überaus straffen Drehplans zu stellen – ohne Honorar, denn dem Film stand nur ein enges Budget  von ungefähr 3.500 Euro zur Verfügung. Zwanzig der beteiligten Darsteller und Techniker des verschworenen Teams waren auch zur Premiere ins KoKi gekommen – sichtlich stolz und allerbester Laune.

„Der Löwenanteil des Drehbuchs entstand im Juli 2017, während meines kurzen Aufenthalts auf Island.“ Britt Abrecht

Aber der Reihe nach: Die Darsteller/innen und ihre Rollen im Indie-Film „Im Schatten der Sonne“ sind Hannah Jasna Hess („Sophie“), Danijel Marsanic („Emil“), Ruben Dietze („Adrian“), Dorothea Förster („Nele“),  Joschka Kientsch („Tom“), Claudia Mahon („Anne“), Finja Berndt („Mia“), Lias Fitterer („Elias“), Elisabeta Kleitsch („Bea“), Stoimir Ivandic („Alex“),  Joachim Kania „Dr. Berger“ und Rainer Köhler (als „Moderator“). Das Talent von Hannah Jasna Hess kennt man in der Goldstadt vor allem durch mehrere brillante ATV-Engagements, beispielsweise in ihrer noch aktuellen Hauptrolle der „Medea“. Mehrere Close-Ups bei „Im Schatten der Sonne“ belegen erneut ihre herausragende Klasse, beispielsweise als ihr Gesicht innerhalb von vielleicht sechs, höchstens zehn Sekunden die ganze emotionale Bandbreite zwischen Lob für den jüngeren Film-Bruder und Hass auf die ehrgeizige Mutter zeigt. Auch die männlichen Rollen des Streifens sind adäquat besetzt: Als „echt coole Socken“ entpuppen sich Danijel Marsanic und der an den Rollstuhl gefesselte Schauspieler Joschka Kientsch, dessen humorvoller Part geradezu ein Geschenk ist, ein willkommenes Gegengewicht zur Tragik der Handlung, die hier selbstverständlich nicht verraten wird. Nur so viel: Gewidmet haben Britt Abrecht und Hannah Jasna Hess ihren Erstling, wie sie betonen, „den Helden, die trotz Rollstuhl fliegen lernen“.   

Übrigens: Die Handlung spielt in Pforzheim und Umgebung – Drehorte waren die Arcus-Klinik, der Baggersee Grötzingen, der Enzauenpark, die Boutique Kleiderordnung, die Ruine des Klosters Hirsau, Osterfeld-Studio und -Schule, die Praxis Elisabeta Kleitsch, Schlosskirche und Schlössle-Galerie, die Strandbar und die Weinberge Dietlingens. 

„Es ist das besondere Verdienst von Jonathan Binder und Rapha Berthold, dass die Musik so gut zusammen passt. Beide haben sich immer wieder abgesprochen.“ Hannah J. Hess

Noch ein Tipp: Es gibt heute die Gelegenheit und noch mindestens drei weitere Termine, um den bemerkenswerten Film im KoKi in Augenschein zu nehmen (siehe unten) – achten Sie dabei einmal ganz bewusst auf die einfühlsamen Motive der exzellenten Begleitmusik, zu der Jonathan Binder gut 15 Clips eigens komponiert hat – und auf den Titelsong „Believe“ von Rapha Berthold, der im Verlauf von „Im Schatten der Sonne“ immer wieder aufgegriffen wird.

© Copyright by Robin Daniel Frommer

Weitere Vorstellungen im Kommunalen Kino, Schlossberg 20, Pforzheim: Sa. 28.07.18, ab 21.00 Uhr, Mo. 30.07.18, ab 18.00 Uhr und So. 05.08.18, ab 19 Uhr. Online-Kartenvorbestellung unter: http://kommunales-kino-pforzheim.de/movie/im-schatten-der-sonne. Außerdem wird der Film zu sehen sein: Di. 12.06.18, ab 20.30 Uhr im Capitol, Schwenningen und am Di. 17.07.18, ab 20.00 Uhr im Krone-Theater Neustadt.


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